Stiftung fördert Studie zu EGFR-Inhibitoren
14. Mai 2021
EGRF-Inhibitoren könnten möglicherweise ebenso einen Einfluss auf das Wachstum von Subependymalen Riesenzellastrozytomen haben wie die bis dato zur Therapie zugelassenen mTOR-Inhibitoren. Ein Hoffnungsschimmer für alle jene bei denen Everolimus bisher nur mäßigen Erfolg brachte oder mit einer hohen Nebenwirkungsrate verbunden war. „Wir freuen uns daher außerordentlich, das von Theresa Scholl aufgesetzte Projekt zur Überprüfung der These unterstützen zu können", so Stiftungsgründerin Anke Koch.

VEGF-D - ein potentieller Biomarker für die Tumorentwicklung bei TSC?
09. April 2021
Biomarker können wichtige Hinweise auf verschiedene Erkrankungen, deren Schwere sowie den weiteren Krankheitsverlauf geben. Der Frage, ob es vielleicht auch einen Biomarker geben könnte, der schon bei TSC-Patienten im Kindesalter Rückschlüsse auf die Entwicklung von TSC-bedingten Tumoren zulässt, geht derzeit die Universitätsklinik Leipzig auf den Grund. Mit der Normwertbestimmung des VEGF-D Wertes für Kinder soll nun die entsprechende Grundlage zu Überprüfung der These geschaffen werden.

Ankerproteine des TSC Komplexes schützen vor Entwicklungsstörungen des Gehirns
27. Januar 2021
Zwei Preisträgerinnen der TS Stiftung haben wichtige Ankermoleküle des TSC Komplexes entdeckt: G3BP-Proteine verankern den TSC Komplex an Lysosomen und hemmen so den Stoffwechsel-Treiber MTOR – ein Signalprotein, das bei der Tuberösen Sklerose eine zentrale Rolle spielt.

03. November 2020
„Für meine künftige Arbeit mit unseren TSC-Patienten wäre der Aufenthalt in den USA eine große Möglichkeit, mich medizinisch, wissenschaftlich sowie auch zwischenmenschlich weiterzuentwickeln“, so Friederike Heidelberg. Mit ihrer durchweg positiven Einstellung konnte die Nachwuchsmedizinerin den Vorstand der Deutschen Tuberöse Sklerose Stiftung nicht nur über ihr Bewerbungsschreiben, sondern auch in dem virtuell geführten Bewerbungsgespräch Ende Oktober von ihrer Eignung überzeugen.

04. Mai 2020
Mit G3BP1 ist ein neues Protein, welches im Rahmen der TSC-Erkrankung von grundlegender Bedeutung ist, identifiziert worden. Dies legen die neuesten Ergebnisse der Forschungsarbeit von Dr. Mirja Tamara Prentzell und ihren KollegInnen in namhaften TSC-Laboren in Deutschland, Österreich, Belgien, England, den Niederlanden, und Polen nahe. Für ihre Entdeckung wurde die promovierte Protein-Biochemikerin bereits 2019 mit dem Forschungspreis der Deutschen Tuberöse Sklerose Stiftung ausgezeichnet.

03. März 2020
An innovativen und für das weitere Verständnis der Erkrankung bedeutenden Forschungsideen mangelt es Prof. Kathrin Thedieck, die bereits in 2017 den TSC-Forschungsreis der Deutschen Tuberöse Sklerose Stiftung für die Erforschung des TGFBeta-Signalweges erhielt, nicht. Die Entwicklung neuer und verbesserter Therapieansätze liege ihr besonders am Herzen, so die Leiterin des Instituts für Biochemie an der Universität Innsbruck, die auch an den Universitäten Oldenburg und Groningen tätig...

21. November 2019
Für ihn war es weit mehr als die Gelegenheit eine der renommiertesten TSC-Kliniken der Welt kennenzulernen. Neben den ein- bis zweimal wöchentlichen TSC Spezialsprechstunden, bei denen er nach eigenen Angaben in wenigen Wochen mehr über die TSC Erkrankung lernen konnte als es in einer deutschen Klinik in mehreren Jahren möglich gewesen wäre, sei dies vor allem den Menschen vor Ort, aber auch den Forschungsprojekten geschuldet gewesen, die sein Interesse an TSC weiter befeuert hatten.