12. November 2020
Könnten EGFR-Inhibitoren einen Einfluss auf das Wachstum von Subependymalen Riesenzellastrozytomen haben und für diese Indikation eine Alternative zur derzeitigen Standdardtherapie mit Everolimus darstellen? Dieser Frage möchte Theresa Scholl näher auf den Grund gehen. Die Biomedizinerin und Biotechnologin der Medizinischen Universität Wien beschäftigte sich schon im Rahmen ihres gewebsbasierten Dissertationsprojektes mit der Pathologie von kortikalen Tubera und der weißen Substanz des Gehirns.

03. November 2020
„Für meine künftige Arbeit mit unseren TSC-Patienten wäre der Aufenthalt in den USA eine große Möglichkeit, mich medizinisch, wissenschaftlich sowie auch zwischenmenschlich weiterzuentwickeln“, so Friederike Heidelberg. Mit ihrer durchweg positiven Einstellung konnte die Nachwuchsmedizinerin den Vorstand der Deutschen Tuberöse Sklerose Stiftung nicht nur über ihr Bewerbungsschreiben, sondern auch in dem virtuell geführten Bewerbungsgespräch Ende Oktober von ihrer Eignung überzeugen.

29. September 2020
Könnte es einen Biomarker geben, der bei TSC-Patienten bereits im Kindesalter Rückschlüsse auf die Entwicklung von TSC-bedingten Tumoren zulässt. Die Grundlage zur Beantwortung dieser Frage möchte demnächst das Universitätsklinikum Leipzig schaffen, indem es eine Normwertbestimmung für Kinder anhand von bis zu 2000 Proben gesunder Kinder aus der Leipziger LIFE Child Population für den VEGF-D Wert vornimmt, die zum Vergleich mit den Werten TSC-betroffener Patienten heran gezogen werden könnten.

04. Mai 2020
Mit G3BP1 ist ein neues Protein, welches im Rahmen der TSC-Erkrankung von grundlegender Bedeutung ist, identifiziert worden. Dies legen die neuesten Ergebnisse der Forschungsarbeit von Dr. Mirja Tamara Prentzell und ihren KollegInnen in namhaften TSC-Laboren in Deutschland, Österreich, Belgien, England, den Niederlanden, und Polen nahe. Für ihre Entdeckung wurde die promovierte Protein-Biochemikerin bereits 2019 mit dem Forschungspreis der Deutschen Tuberöse Sklerose Stiftung ausgezeichnet.

03. März 2020
An innovativen und für das weitere Verständnis der Erkrankung bedeutenden Forschungsideen mangelt es Prof. Kathrin Thedieck, die bereits in 2017 den TSC-Forschungsreis der Deutschen Tuberöse Sklerose Stiftung für die Erforschung des TGFBeta-Signalweges erhielt, nicht. Die Entwicklung neuer und verbesserter Therapieansätze liege ihr besonders am Herzen, so die Leiterin des Instituts für Biochemie an der Universität Innsbruck, die auch an den Universitäten Oldenburg und Groningen tätig...

21. November 2019
Für ihn war es weit mehr als die Gelegenheit eine der renommiertesten TSC-Kliniken der Welt kennenzulernen. Neben den ein- bis zweimal wöchentlichen TSC Spezialsprechstunden, bei denen er nach eigenen Angaben in wenigen Wochen mehr über die TSC Erkrankung lernen konnte als es in einer deutschen Klinik in mehreren Jahren möglich gewesen wäre, sei dies vor allem den Menschen vor Ort, aber auch den Forschungsprojekten geschuldet gewesen, die sein Interesse an TSC weiter befeuert hatten.