Stiftung fördert Studie zu EGFR-Inhibitoren


EGRF-Inhibitoren könnten möglicherweise ebenso einen Einfluss auf das Wachstum von Subependymalen Riesenzellastrozytomen haben wie die bis dato zur Therapie zugelassenen mTOR-Inhibitoren. Ein Hoffnungsschimmer für alle jene bei denen Everolimus bisher nur mäßigen Erfolg brachte oder mit einer hohen Nebenwirkungsrate verbunden war.

 

„Wir freuen uns daher außerordentlich, dass es ist uns gelungen ist, über unsere Spendenkampagne im vergangenen Winter genügend Einnahmen zu generieren, um das von Theresa Scholl aufgesetzte Projekt zur Überprüfung dieser These zu unterstützen“, unterstreicht Stiftungsgründerin und Vorsitzende Anke Koch die Bedeutung der Forschungsidee.

 

Mit rund 17.000 Euro sei die Studie unter der Leitung der Wiener Biomedizinerin eines der größten durch die Stiftung bezuschussten Projekte, gleichwohl aber auch ein sehr vielversprechendes, das in Abhängigkeit von den Ergebnissen die Grundlage für eine völlig neue Therapieoption eröffnen und nach weiterer Überprüfung vielleicht schon bald über einen Off-Label-Use im Klinikalttag eine Rolle spielen könnte.

 

Mit den ersten Ergebnissen aus dem Forschungsvorhaben ist bereits im Herbst 2021 zu rechnen. Wir sind gespannt und halten Sie natürlich auf dem Laufenden!